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Die Energiestrategie 2050 ist durch

29.09.2016

Genau drei Jahre und 26 Tage hat die parlamentarische Debatte zur Energiestrategie gedauert. Am 4. September 2013 hatte der Bundesrat seine Botschaft zur Energiestrategie 2050 veröffentlicht. Voraussichtlich am 30. September 2016 werden die beiden Räte in den jeweiligen Schlussabstimmungen die Energiestrategie 2050 verabschieden. Die Vorlage entspricht in weiten Teilen nicht mehr der ursprünglichen Fassung. Es wurden Anpassungen da vorgenommen und Kompromisse dort eingegangen, um alle Betroffenen ein bisschen zufriedenzustellen. Auch aus Sicht der Hauseigentümer gibt es somit Erfreuliches und weniger Schönes zu berichten.

Steigende Stromkosten, aber keine Erhöhung der CO2-Abgaben

Wie die gesamte Bevölkerung werden auch die Hauseigentümer unter dem höheren Netzzuschlag von 2,3 Rp. / kWh auf den Strom leiden. Die Erhöhung der CO2-Abgabe konnte innerhalb der Energiestrategie noch verhindert werden. Die nächsten Erhöhungsschritte sind mit dem neuen CO2-Gesetz aber bereits in Aussicht gestellt.
Fördergelder vom Bund aus der Teilzweckbindung zur CO2-Abgabe werden weiterhin ohne Auflagen an einen vergünstigten Mietzins entrichtet. Das Parlament hat die unterschiedlichen Ziele von energierelevanten Erneuerungen und günstigem Wohnraum auseinandergehalten und ist gewillt, diese separat anzugehen.

Erfolg: energetische Erneuerungen von Steuern abziehbar

Das erfreulichste Ergebnis für die Hauseigentümer ist sicher die Gleichstellung von energetischen Einzelmassnahmen mit den Gesamterneuerungen hinsichtlich der steuerlichen Abzugsfähigkeit. Dank des Kompromissvorschlags, Aufwendungen für energetische und wertvermehrende Massnahmen auf bis zu zwei weitere Steuerperioden staffeln zu können, wird ein deutlicher Anreiz geschaffen, solch umfassende Erneuerungen anzupacken. Soll ein Gebäude abgerissen und durch einen energetisch besseren Neubau ersetzt werden, können neu die Abbruchkosten den energetischen Massnahmen gleichgestellt werden. Gesamthaft kann ich für die Hauseigentümer eine positive Bilanz ziehen. Die Energiestrategie 2050 bringt bei den Steuerabzügen Vorteile,

und zusätzliche Einschränkungen im Baubereich konnten weitgehend unterbunden werden. 

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